Zum Inhalt springen
Cologne Jazzweek: SCHMID’s HUHN – the cologne songbook
Foto: Schmid’s HUHN © Florian Fries

Stadtgarten

Cologne Jazzweek: SCHMID’s HUHN – the cologne songbook

Stefan Karl Schmid (saxophone/clarinet) Leonhard Huhn (saxophone/clarinet) Stefan Schönegg (bass) Fabian Arends (drums)

Tickets

Seit mehr als 13 Jahren gibt es das Quartett Schmid’s Huhn, besetzt mit den Namensgebern Stefan Karl Schmid und Leonhard Huhn am Tenor- und Altsaxofon plus Klarinetten und einer Rhythmusgruppe mit Stefan Schönegg (Bass) und Fabian Arends (Drums). Stilistisch verorten lässt sich die Musik im Spannungsfeld von Post-Bop und Neo-Cool, in das man noch jazzmusikalische Avantgarde und aktuelle Improvisationsmusik platziert. In ihrem Spiel geht es den Musikern um strukturelle Prozesse und die improvisatorische Transformation von fertigem Material, das energetisch und emotional aufbereitet wird.
Zusammen mit der Kölner Jazz Konferenz haben Schmid’s Huhn ein ungewöhnliches Projekt begonnen: ein „Cologne Songbook“, in dem 111 Stücke von Kölner Komponist:innen versammelt sind. Daraus hat das Quartett einige Stücke extrahiert, um diese als Improvisationskünstler anders umzudeuten und neu zu formen – mit dem Ziel, diese Titel in immer wieder andere musikalische Zusammenhänge zu bringen und die Vitalität der Kölner Szene ebenso offenzulegen wie deren internationale Strahlkraft zu zeigen.

Weiterführender Link

Spielstätte:

Stadtgarten

Mit dem ersten Konzert im neu erbauten Konzertsaal des Stadtgartens begann Mitte der 1980er-Jahre ein Programm, das es in Deutschland bis dahin nicht gab: ein unabhängiges, inhaltlich ausgerichtetes Konzertprogramm für aktuelle improvisierte Musik. Es orientierte sich weder an Zuschauer:innenzahlen noch an öffentlichen Subventionen, garantierte den Musiker:innen aber Mindestgagen und wurde professionell geführt. Ebenso wichtig waren die Rahmenbedingungen: ein akustisch optimal gestalteter, ebenerdig zugänglicher Konzertraum mit guten Voraussetzungen für Publikum und Künstler:innen. Finanziert wurde der Betrieb über die angeschlossene Gastronomie, Stadtgarten-Restaurant und Biergarten, ein Modell, das weit über Deutschland hinaus Aufmerksamkeit fand.

Heute zählt der Stadtgarten Köln zu den international anerkannten europäischen Spielstätten für aktuelle und improvisierte Musik. Das amerikanische Magazin Down Beat führt ihn regelmäßig in seinen Übersichten; mehrfach wurde er mit dem Spielstättenprogrammpreis des Bundes APPLAUS ausgezeichnet, unter anderem 2016 als „Spielstätte des Jahres". 2022 folgte der Deutsche Jazzpreis in derselben Kategorie. Über 400 Veranstaltungen aus allen Bereichen des aktuellen Musiklebens finden dort jährlich statt. Das internationale Renommee beruht vor allem auf dem hohen Anteil anspruchsvoller, experimenteller Programme.

Ein Programmauftrag dieser Art ist auf verlässliche öffentliche Unterstützung angewiesen. Zum 30. Geburtstag im September 2016 eröffnete sich diese Perspektive: In Kooperation zwischen der Stadt Köln und dem Land NRW wird die Programmarbeit deutlich verbessert, und der Stadtgarten Köln wird ab 2017 sukzessive zu einem „Europäischen Zentrum für Jazz und Aktuelle Musik" ausgebaut – mit dem Ziel, zu einem der führenden Musikzentren Europas zu werden.

mehr Info

Weitere Termine im Stadtgarten: