Stadtgarten
Der Literarische Salon - Eva Menasse: Alleinruhelage
Eva Menasse (author) Navid Kermani (host) Guy Helminger (host)
TicketsLange haben wir auf einen neuen Roman von Eva Menasse gewartet, die uns seit ihrem gefeierten Debüt „Vienna“ ein ums andere Mal mit Witz und Scharfsinn, literarischer Meisterschaft und unerbittlicher Menschenkenntnis hingerissen hat. Auch ihr bisher jüngster Roman “Dunkelblum”, erschienen 2021, war wieder ein Bestseller und wurde in viele Sprachen übersetzt. Doch zuletzt ist Menasse vor allem mit ihren klugen Einwürfen zu Meinungsfreiheit und Digitalität, Gaza und Antisemitismus hervorgetreten. Den PEN Berlin hat sie nebenher auch noch mitgegründet. Kaum eine andere public intellectual findet im deutschsprachen Raum heute so viel Beachtung wie die 1970 in Wien geborene Autorin, dabei hält sie sich von Twitter und Talkshows fern. Denn im Kern ist sie natürlich Literatin geblieben, ausgezeichnet unter anderem mit dem Böll-Preis, dem Ehrenpreis des Österreichischen Buchhandels und dem Hölderlin-Preis. Um so gespannter sind wir auf ihren neuen Roman: „Alleinruhelage“. Um eine Ehe geht es, die zerbrochen ist, aber eigentlich um eine Zwischenbilanz des Lebens, an dem wir hängen, auch wenn es keines seiner Versprechen hält.
Der Salon findet in der Kulturkirche Nippes statt.
In Kooperation mit der lit.Cologne spezial.
Spielstätte:
Stadtgarten
Mit dem ersten Konzert im neu erbauten Konzertsaal des Stadtgartens begann Mitte der 1980er-Jahre ein Programm, das es in Deutschland bis dahin nicht gab: ein unabhängiges, inhaltlich ausgerichtetes Konzertprogramm für aktuelle improvisierte Musik. Es orientierte sich weder an Zuschauer:innenzahlen noch an öffentlichen Subventionen, garantierte den Musiker:innen aber Mindestgagen und wurde professionell geführt. Ebenso wichtig waren die Rahmenbedingungen: ein akustisch optimal gestalteter, ebenerdig zugänglicher Konzertraum mit guten Voraussetzungen für Publikum und Künstler:innen. Finanziert wurde der Betrieb über die angeschlossene Gastronomie, Stadtgarten-Restaurant und Biergarten, ein Modell, das weit über Deutschland hinaus Aufmerksamkeit fand.
Heute zählt der Stadtgarten Köln zu den international anerkannten europäischen Spielstätten für aktuelle und improvisierte Musik. Das amerikanische Magazin Down Beat führt ihn regelmäßig in seinen Übersichten; mehrfach wurde er mit dem Spielstättenprogrammpreis des Bundes APPLAUS ausgezeichnet, unter anderem 2016 als „Spielstätte des Jahres". 2022 folgte der Deutsche Jazzpreis in derselben Kategorie. Über 400 Veranstaltungen aus allen Bereichen des aktuellen Musiklebens finden dort jährlich statt. Das internationale Renommee beruht vor allem auf dem hohen Anteil anspruchsvoller, experimenteller Programme.
Ein Programmauftrag dieser Art ist auf verlässliche öffentliche Unterstützung angewiesen. Zum 30. Geburtstag im September 2016 eröffnete sich diese Perspektive: In Kooperation zwischen der Stadt Köln und dem Land NRW wird die Programmarbeit deutlich verbessert, und der Stadtgarten Köln wird ab 2017 sukzessive zu einem „Europäischen Zentrum für Jazz und Aktuelle Musik" ausgebaut – mit dem Ziel, zu einem der führenden Musikzentren Europas zu werden.
Weitere Termine im Stadtgarten:
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Cologne Jazzweek: Composers Collective Cologne – Amsterdam Edition
Rebekka Salomea (vocals), Fuensanta (vocals/bass/composition), Heidi Bayer (trumpet/composition), Fabian Dudek (saxophone/flute/composition), Kira Linn (saxophone/bassclarinet/composition), Philipp Brämswig (guitar), Chaerin Im (piano/synth), Felix Hauptmann (keys/synth), Alessandro Fongaro (bass/electric bass/composition), Leif Berger (drums), Sun-Mi Hong (drums)
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Konzert des diesjährigen Preisträgers des Horst und Gretl Will Stipendiums: Roger Kintopf's CIPHER
Kirke Karja (piano), Felix Hauptmann (synthesizer), Roger Kintopf (bass), Philip Dornbusch (drums)
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NICA x CJW: Felix Hauptmann - YARDS & EMPATHY
Ketija Ringa-Karahona (flute), Lina Allemano (trumpet), Felix Hauptmann (piano, composition), Roger Kintopf (bass), Francisco Mela (drums)
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LudoWic
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Foggy Notion: The Necks
Chris Abrahams (piano), Tony Buck (drums), Lloyd Swanton (bass)
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zamus: unlimited | Beethoven trifft Stockhausen
Tobias Koch (fortepiano), Benjamin Kobler (piano)
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Jack Botts
Support: Jordy Maxwell
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Rodrigo Amado The Bridge
Rodrigo Amado (tenor saxophone), Alexander von Schlippenbach (piano), Ingebrig Håker Flaten (bass), Gerry Hemingway (drums)
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Ayumi Tanaka / Thomas Morgan / Thomas Strønen
Ayumi Tanaka (piano), Thomas Morgan (double bass), Thomas Strønen (drums)
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EJC 2026 - Showcase-Programm Tag #1
Sera Kalo`s eX.II: Sera Kalo (vocals, electric bass), Marius Max (saxophone, effects), Sofia Eftychidou (bass), Lukas Akintaya (drums), MALSTROM: Florian Walter (saxophone), Axel Zajac (guitar), Jo Beyer (drums)