Stadtgarten
EJC 2026 - Showcase-Programm Tag #3
Rabih Lahoud MASAA: Rabih Lahoud (vocals) Reentko Dirks (guitar) Demian Kappenstein (drums, percussion) Marcus Rust (trumpet, flugelhorn) NEON DILEMMA: Elias Stemeseder (piano, sythesizer) Robert Landfermann (bass) Leif Berger (drums)
TicketsIm Rahmen der European Jazz Conference 2026 kommt die internationale Jazzwelt nach Köln. Über 400 Veranstalter:innen, Festivals, Labels und Branchenvertreter:innen aus ganz Europa treffen sich in der Stadt, um über die Zukunft von Jazz und improvisierter Musik zu diskutieren.
Ein Herzstück der Konferenz ist das öffentliche Showcase Festival: ausgewählte deutsche Ensembles präsentieren sich live vor internationalem Fachpublikum – und vor euch. Drei Tage lang erlebt ihr einige der spannendsten aktuellen Stimmen des deutschen Jazz in besonderen Kölner Spielstätten.
Eine seltene Gelegenheit, die Szene von morgen schon heute zu entdecken.
Showcase Programm Tag #3
26.09.2026
16:15 - 16:45 | Konzertsaal
Rabih Lahoud MASAA
Masaa ist arabisch für Abend. Die Zeit, wenn die Konturen noch sichtbar sind, aber sich vieles schon im Zwielicht verschwommen zeigt. So lässt sich auch die Improvisationsmusik des Quartetts Masaa um den 1982 in Libanon geborenen, seit langem in Deutschland lebenden Sänger Rabih Lahoud beschreiben. Mit Reentko Dirks (Gitarre), Demian Kappenstein (Drums) und Marcus Rust (Trompete) zelebriert Lahoud das Zusammenkommen, wie es oftmals am Abend stattfindet. Es ist die Umsetzung des gemeinsamen Erzählens und Berichtens in ein Stück Musik, es ist ein Ignorieren von Grenzen– den imaginären zwischen den Menschen, aber auch den konkreten zwischen den Staaten. Gemeinsam führt man die klassische Musik Europas mit dem Jazz der USA zusammen, die Verbindung zwischen beiden Genres ist wiederum die mäandernde, melismatische Melodik des arabischen Maqam und der prägnante Duktus von Lahouds Muttersprache, in der er die Lieder singt.
18:15 - 18:45 | Konzertsaal
NEON DILEMMA
Neon Dilemma ist eine kooperative Band, die mit dem zwischen Berlin und New York pendelnden Österreicher Elias Stemeseder (Piano) und den Kölnern Robert Landfermann (Bass) und Leif Berger (Drums) besetzt ist. Mit akustischen und elektronischen Instrumenten entspinnen drei Protagonisten der jazzbasierten Improvisationsmusik einen Diskurs über Möglichkeiten des zeitgenössischen Zusammenspiels in historischer Instrumentierung. Konzepte und Ideen unterschiedlichen geografischen und zeitlichen Ursprungs werden zu neuartigen Ordnungsprinzipien umfunktioniert welche es dem Ensemble ermöglichen, vermeintlich disparate musikalische Elemente miteinander in Einklang zu bringen. So ertönt feingliedrig Kontrapunktisches und tänzelnd Polyrhythmisches mühelos neben rohen Klangtürmen, vehementen Akkordclustern und schlichter Gesanglichkeit.
Die Konzerte sind teilbestuhlt. Es besteht kein Anspruch auf einen Sitzplatz.
Der Konzertsaal ist barrierefrei erreichbar | Das JAKI ist nur über eine Treppe zu erreichen und daher leider nicht barrierefrei
Fotografieren ist grundsätzlich nicht erwünscht.
Spielstätte:
Stadtgarten
Mit dem ersten Konzert im neu erbauten Konzertsaal des Stadtgartens begann Mitte der 1980er-Jahre ein Programm, das es in Deutschland bis dahin nicht gab: ein unabhängiges, inhaltlich ausgerichtetes Konzertprogramm für aktuelle improvisierte Musik. Es orientierte sich weder an Zuschauer:innenzahlen noch an öffentlichen Subventionen, garantierte den Musiker:innen aber Mindestgagen und wurde professionell geführt. Ebenso wichtig waren die Rahmenbedingungen: ein akustisch optimal gestalteter, ebenerdig zugänglicher Konzertraum mit guten Voraussetzungen für Publikum und Künstler:innen. Finanziert wurde der Betrieb über die angeschlossene Gastronomie, Stadtgarten-Restaurant und Biergarten, ein Modell, das weit über Deutschland hinaus Aufmerksamkeit fand.
Heute zählt der Stadtgarten Köln zu den international anerkannten europäischen Spielstätten für aktuelle und improvisierte Musik. Das amerikanische Magazin Down Beat führt ihn regelmäßig in seinen Übersichten; mehrfach wurde er mit dem Spielstättenprogrammpreis des Bundes APPLAUS ausgezeichnet, unter anderem 2016 als „Spielstätte des Jahres". 2022 folgte der Deutsche Jazzpreis in derselben Kategorie. Über 400 Veranstaltungen aus allen Bereichen des aktuellen Musiklebens finden dort jährlich statt. Das internationale Renommee beruht vor allem auf dem hohen Anteil anspruchsvoller, experimenteller Programme.
Ein Programmauftrag dieser Art ist auf verlässliche öffentliche Unterstützung angewiesen. Zum 30. Geburtstag im September 2016 eröffnete sich diese Perspektive: In Kooperation zwischen der Stadt Köln und dem Land NRW wird die Programmarbeit deutlich verbessert, und der Stadtgarten Köln wird ab 2017 sukzessive zu einem „Europäischen Zentrum für Jazz und Aktuelle Musik" ausgebaut – mit dem Ziel, zu einem der führenden Musikzentren Europas zu werden.
Weitere Termine im Stadtgarten:
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Cologne Jazzweek: Composers Collective Cologne – Amsterdam Edition
Rebekka Salomea (vocals), Fuensanta (vocals/bass/composition), Heidi Bayer (trumpet/composition), Fabian Dudek (saxophone/flute/composition), Kira Linn (saxophone/bassclarinet/composition), Philipp Brämswig (guitar), Chaerin Im (piano/synth), Felix Hauptmann (keys/synth), Alessandro Fongaro (bass/electric bass/composition), Leif Berger (drums), Sun-Mi Hong (drums)
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Konzert des diesjährigen Preisträgers des Horst und Gretl Will Stipendiums: Roger Kintopf's CIPHER
Kirke Karja (piano), Felix Hauptmann (synthesizer), Roger Kintopf (bass), Philip Dornbusch (drums)
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NICA x CJW: Felix Hauptmann - YARDS & EMPATHY
Ketija Ringa-Karahona (flute), Lina Allemano (trumpet), Felix Hauptmann (piano, composition), Roger Kintopf (bass), Francisco Mela (drums)
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LudoWic
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Foggy Notion: The Necks
Chris Abrahams (piano), Tony Buck (drums), Lloyd Swanton (bass)
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zamus: unlimited | Beethoven trifft Stockhausen
Tobias Koch (fortepiano), Benjamin Kobler (piano)
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Jack Botts
Support: Jordy Maxwell
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Rodrigo Amado The Bridge
Rodrigo Amado (tenor saxophone), Alexander von Schlippenbach (piano), Ingebrig Håker Flaten (bass), Gerry Hemingway (drums)
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Ayumi Tanaka / Thomas Morgan / Thomas Strønen
Ayumi Tanaka (piano), Thomas Morgan (double bass), Thomas Strønen (drums)
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EJC 2026 - Showcase-Programm Tag #1
Sera Kalo`s eX.II: Sera Kalo (vocals, electric bass), Marius Max (saxophone, effects), Sofia Eftychidou (bass), Lukas Akintaya (drums), MALSTROM: Florian Walter (saxophone), Axel Zajac (guitar), Jo Beyer (drums)