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Sebastian Gille, Chaerin Im, Florian Herzog, Leif Berger, Almost Natural, LOFT
Foto: Florian Herzog Almost Natural © Patrick Essex

LOFT

European Jazz Conference Showcase: Florian Herzog Almost Natural

Sebastian Gille - Saxophon Chaerin Im - Piano, Synthesizer Florian Herzog - Bass, Komposition Leif Berger - Schlagzeug

(english: see below)

. Hinweis: Konzert im Rahmen der European Jazz Conferenz - Konzertbeginn 20.30 Uhr

Karten: 18,-€ / 12,-€ hier im Vorverkauf Tickets auch an der Abendkasse erhältlich (nach Verfügbarkeit)

Spannung und Entspannung, Akkord und Cluster, Puls und Beat, Bonus und Malus: Es sind oftmals Kontraste und Gegensätze, aus denen ein Kunstwerk seine Spannung zieht, und sich echte Schönheit einem erst dann zeigt, wenn diese durch einen Makel gekennzeichnet ist. Der Kölner Bassist und Bandleader Florian Herzog setzt in seiner Improvisationsmusik auch auf das Prinzip des Gegensätzlichen, ohne sich indes davon vereinnahmen zu lassen. https://florianherzog.info/ Von ähnlicher Bedeutung sind ihm nämlich auch musikimmanente Parameter wie Rhythmik und Dynamik, Harmonik und Melodik, wie er sie zusammen mit Sebastian Gille, Chaerin Im, Leif Berger zu entfalten versteht. Dadurch kommen Eigenschaften zum Tragen, die garantieren, dass der aktuelle Jazz noch an Spannung gewinnt und zudem energetisch aufgeladen wird, wenn Antizipation und Interaktion im Flow der vier Musiker:innen der freien Improvisation Struktur und Form geben. https://chaerinmusic.com/ https://de.wikipedia.org/wiki/Sebastian_Gille https://de.wikipedia.org/wiki/Leif_Berger Klingt so: https://youtu.be/kD6RL5grZvY
Sebastian Gille - saxophone Chaerin Im - piano, synthesizer Florian Herzog - bass, composition Leif Berger - drums

. Note: Concert as part of the European Jazz Conference—concert begins at 8:30 p.m.

Tickets: 18,-€ / 12,-€ here in pre-sale Tickets also available at the box office (depending on availability)

Tension and release, chord and cluster, pulse and beat, bonus and malus: it is often contrast and opposition from which a work of art draws its tension, and true beauty only reveals itself once marked by a flaw. Cologne-based bassist and bandleader Florian Herzog also builds on the principle of contrast in his improvised music, without letting it take him over entirely. Just as important to him are music-immanent parameters such as rhythm and dynamics, harmony and melody, which he explores together with Sebastian Gille (saxophone), Chaerin Im (piano, synthesizer), Leif Berger (drums) and himself on double bass. The result is a quality that guarantees contemporary jazz gains even more tension and becomes energetically charged, as anticipation and interaction within the flow of the four musicians give structure and form to free improvisation.
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Spielstätte:

LOFT

Das LOFT im Kölner Stadtteil Ehrenfeld ist genau das, was der Name verspricht: ein großräumiges Loft in der obersten Etage einer ehemaligen Parfümfabrik. Seit 1989 hat die musikalische Avantgarde dort ihr Zuhause und für Jazzstudierende ist es Szenetreffpunkt und Versuchslabor zugleich.

In dieser Zeit hat sich der Ort zu einer geschätzten Bühne für improvisierte und zeitgenössische Musik sowie Jazz mit nationaler und internationaler Ausstrahlung entwickelt. Die meisten Kölner Jazzmusiker:innen, die in den letzten drei Jahrzehnten überregional in Erscheinung getreten sind, haben hier ihre ersten Karriereschritte gemacht, darunter Nils Wogram, Hayden Chisholm, Angelika Niescier, Frank Gratkowski, Robert Landfermann, Pablo Held und Sebastian Sternal.

Kölner Triennale, WDR und Deutschlandfunk veranstalten im LOFT Konzerte und Aufnahmen; fünfmal war das Haus beim Moers Festival zu Gast. Der eigene Verlag 2ndFloor veröffentlicht Aufnahmen, über 1.000 im LOFT-Tonstudio entstandene Live- und Studioproduktionen sind auf anderen Labels erschienen. Getragen von 2ndFloor e. V. und dem Kollektiv jungesloft kommt der Ort auf über 200 Veranstaltungen im Jahr.

Instrumente auf Spitzenniveau – etwa ein Steinway D-Flügel –, ein professionelles Tonstudio mit mehrfach ausgezeichneten Tonmeister:innen und die besondere Atmosphäre haben zahlreiche prominente Gäste angezogen, von Lee Konitz, Steve Lacy und Peter Brötzmann bis Kurt Rosenwinkel, Marilyn Crispell und Jim Black. Der Schwerpunkt der Programmarbeit liegt jedoch auf der Förderung der Kölner Musiker:innen.

Seit 2009 erhält das LOFT jährlich die Spielstättenprogrammprämie NRW, die insbesondere die Nachwuchsförderung honoriert. 2016 nahm der britische Guardian es in seine Liste der zehn besten Jazzclubs Europas auf. Beim Deutschen Jazzpreis wurde es 2021 und 2023 als „Club/Spielstätte des Jahres" ausgezeichnet.

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Weitere Termine im LOFT: