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Lotte Anker, Elisabeth Coudoux, Philip Zoubek, Toma Gouband, LOFT, Facetten
Foto: Top left: E. Coudoux © Nadine Heller-Menzel ; bottom left: L. Anker © Peter Gannushkin ; bottom right: P. Zoubek © Jennifer Rumbach

LOFT

Facetten #14: Anker · Coudoux · Zoubek · Gouband | live recording

Lotte Anker - Tenor- & Sopransaxophon Elisabeth Coudoux - Cello Philip Zoubek - (präpariertes) Piano, Synthesizer Toma Gouband - Schlagzeug, Steine, Blätter

(english: see below)

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Für die diesjährige Ausgabe hat der Kölner Pianist Philip Zoubek ein besonderes Quartett zusammengestellt: mit der dänischen Saxophonistin Lotte Anker, dem französischen Perkussionisten Toma Gouband und der ebenfalls in Köln lebenden Cellistin Elisabeth Coudoux. Vier eigenständige Stimmen der europäischen Improvisationsszene treffen aufeinander, die über Jahre hinweg ganz eigene Zugänge zu ihren Instrumenten und unverwechselbare künstlerische Handschriften entwickelt haben. Ihre Arbeit bewegt sich zwischen Free Jazz, Neuer Musik, Reduktion und spontaner Komposition - mit einem besonderen Gespür für Klang, Struktur und das gemeinsame Entwickeln musikalischer Formen. Ein Konzertabend im Spannungsfeld von Improvisation, Klangforschung und spontaner Formfindung. https://www.lotteanker.com/ https://www.elisabethcoudoux.com/ https://www.philipzoubek.com/ https://www.umlautrecords.com/artistes/toma-gouband/
Lotte Anker - tenor & soprano saxophone Elisabeth Coudoux - cello Philip Zoubek - (prepared) piano, synthesizer Toma Gouband - drums, stones, leaves

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For this year’s edition, Cologne-based pianist Philip Zoubek has put together a special quartet: featuring Danish saxophonist Lotte Anker, French percussionist Toma Gouband, and cellist Elisabeth Coudoux, who also lives in Cologne. Four distinct voices from the European improvisation scene come together—artists who, over the years, have developed their own unique approaches to their instruments and unmistakable artistic styles. Their work spans free jazz, contemporary music, minimalism, and spontaneous composition—with a special sensibility for sound, structure, and the collaborative development of musical forms. A concert evening at the intersection of improvisation, sound exploration, and spontaneous form-finding.
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Spielstätte:

LOFT

Das LOFT im Kölner Stadtteil Ehrenfeld ist genau das, was der Name verspricht: ein großräumiges Loft in der obersten Etage einer ehemaligen Parfümfabrik. Seit 1989 hat die musikalische Avantgarde dort ihr Zuhause und für Jazzstudierende ist es Szenetreffpunkt und Versuchslabor zugleich.

In dieser Zeit hat sich der Ort zu einer geschätzten Bühne für improvisierte und zeitgenössische Musik sowie Jazz mit nationaler und internationaler Ausstrahlung entwickelt. Die meisten Kölner Jazzmusiker:innen, die in den letzten drei Jahrzehnten überregional in Erscheinung getreten sind, haben hier ihre ersten Karriereschritte gemacht, darunter Nils Wogram, Hayden Chisholm, Angelika Niescier, Frank Gratkowski, Robert Landfermann, Pablo Held und Sebastian Sternal.

Kölner Triennale, WDR und Deutschlandfunk veranstalten im LOFT Konzerte und Aufnahmen; fünfmal war das Haus beim Moers Festival zu Gast. Der eigene Verlag 2ndFloor veröffentlicht Aufnahmen, über 1.000 im LOFT-Tonstudio entstandene Live- und Studioproduktionen sind auf anderen Labels erschienen. Getragen von 2ndFloor e. V. und dem Kollektiv jungesloft kommt der Ort auf über 200 Veranstaltungen im Jahr.

Instrumente auf Spitzenniveau – etwa ein Steinway D-Flügel –, ein professionelles Tonstudio mit mehrfach ausgezeichneten Tonmeister:innen und die besondere Atmosphäre haben zahlreiche prominente Gäste angezogen, von Lee Konitz, Steve Lacy und Peter Brötzmann bis Kurt Rosenwinkel, Marilyn Crispell und Jim Black. Der Schwerpunkt der Programmarbeit liegt jedoch auf der Förderung der Kölner Musiker:innen.

Seit 2009 erhält das LOFT jährlich die Spielstättenprogrammprämie NRW, die insbesondere die Nachwuchsförderung honoriert. 2016 nahm der britische Guardian es in seine Liste der zehn besten Jazzclubs Europas auf. Beim Deutschen Jazzpreis wurde es 2021 und 2023 als „Club/Spielstätte des Jahres" ausgezeichnet.

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Weitere Termine im LOFT: