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Foggy Notion: The Necks
Foto: The Necks © Camille Walsh

Stadtgarten

Foggy Notion: The Necks

Chris Abrahams (piano) Tony Buck (drums) Lloyd Swanton (bass)

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The Necks gehören zu den großen Kultbands Australiens.

Chris Abrahams (Klavier), Tony Buck (Schlagzeug) und Lloyd Swanton (Bass) entfalten gemeinsam eine Chemie, die sich mit herkömmlichen Begriffen kaum beschreiben lässt.

Mit langen Stücken, die sich auf faszinierende Weise langsam entfalten und oft von einem eindringlichen, tiefen Groove getragen werden, halten die achtzehn Alben von The Necks auch wiederholten Hördurchgängen stand.

Die trügerische Einfachheit ihrer Musik offenbart bei jedem Hören neue Reize. Weder ganz Avantgarde, noch Minimalismus, noch Ambient, noch Jazz – die Musik von The Necks ist in der heutigen Welt wohl einzigartig.

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Spielstätte:

Stadtgarten

Mit dem ersten Konzert im neu erbauten Konzertsaal des Stadtgartens begann Mitte der 1980er-Jahre ein Programm, das es in Deutschland bis dahin nicht gab: ein unabhängiges, inhaltlich ausgerichtetes Konzertprogramm für aktuelle improvisierte Musik. Es orientierte sich weder an Zuschauer:innenzahlen noch an öffentlichen Subventionen, garantierte den Musiker:innen aber Mindestgagen und wurde professionell geführt. Ebenso wichtig waren die Rahmenbedingungen: ein akustisch optimal gestalteter, ebenerdig zugänglicher Konzertraum mit guten Voraussetzungen für Publikum und Künstler:innen. Finanziert wurde der Betrieb über die angeschlossene Gastronomie, Stadtgarten-Restaurant und Biergarten, ein Modell, das weit über Deutschland hinaus Aufmerksamkeit fand.

Heute zählt der Stadtgarten Köln zu den international anerkannten europäischen Spielstätten für aktuelle und improvisierte Musik. Das amerikanische Magazin Down Beat führt ihn regelmäßig in seinen Übersichten; mehrfach wurde er mit dem Spielstättenprogrammpreis des Bundes APPLAUS ausgezeichnet, unter anderem 2016 als „Spielstätte des Jahres". 2022 folgte der Deutsche Jazzpreis in derselben Kategorie. Über 400 Veranstaltungen aus allen Bereichen des aktuellen Musiklebens finden dort jährlich statt. Das internationale Renommee beruht vor allem auf dem hohen Anteil anspruchsvoller, experimenteller Programme.

Ein Programmauftrag dieser Art ist auf verlässliche öffentliche Unterstützung angewiesen. Zum 30. Geburtstag im September 2016 eröffnete sich diese Perspektive: In Kooperation zwischen der Stadt Köln und dem Land NRW wird die Programmarbeit deutlich verbessert, und der Stadtgarten Köln wird ab 2017 sukzessive zu einem „Europäischen Zentrum für Jazz und Aktuelle Musik" ausgebaut – mit dem Ziel, zu einem der führenden Musikzentren Europas zu werden.

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