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Gretchen Parlato Quartet
Foto: Gretchen Parlato © Lauren Desberg

Stadtgarten

Gretchen Parlato Quartet

Gretchen Parlato (vocals) Alan Hampton (bass, guitar) Taylor Eigsti (piano, keys) Jonathan Barber (drums)

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Mit ihrer ruhigen, außergewöhnlichen Stimme macht sich Gretchen Parlato jede Komposition zu eigen, sei es ein Jazz-Standard, ein brasilianisches Lied oder sogar eine Cello-Suite von Bach. Für ihr Album „The Wise Ones“ schrieb sie neue Songs, griff aber auch ihre eigenen Karriereerfolge mit früheren Mitwirkenden wieder auf, darunter der Songwriter Alan Hampton und namhafte Jazz-Innovatoren wie Robert Glasper, Gerald Clayton und Mark Guiliana.

Gretchen Parlato hat sich einen Ruf als eine der besten Sängerinnen ihrer Generation erworben. Schon als Studentin trat sie mit Herbie Hancock und Wayne Shorter auf, die von Anfang an zu ihren Fans zählten. Sie gewann renommierte Preise und wirkte auf Alben von Künstlern wie Esperanza Spalding, Marcus Miller und Kneebody mit. Sie arbeitete mit dem berühmten brasilianischen Perkussionisten Airto Moreira zusammen. Und sie gründete mit Rebecca Martin und Becca Stevens das Vokal-Trio Tillery.

„Parlato geht in ihrem Gesang über bloße Intimität hinaus, als würden wir eingeladen, an ihren innersten Gedanken teilzuhaben … Furchtlos, fesselnd“ (Jazzwise).

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Spielstätte:

Stadtgarten

Mit dem ersten Konzert im neu erbauten Konzertsaal des Stadtgartens begann Mitte der 1980er-Jahre ein Programm, das es in Deutschland bis dahin nicht gab: ein unabhängiges, inhaltlich ausgerichtetes Konzertprogramm für aktuelle improvisierte Musik. Es orientierte sich weder an Zuschauer:innenzahlen noch an öffentlichen Subventionen, garantierte den Musiker:innen aber Mindestgagen und wurde professionell geführt. Ebenso wichtig waren die Rahmenbedingungen: ein akustisch optimal gestalteter, ebenerdig zugänglicher Konzertraum mit guten Voraussetzungen für Publikum und Künstler:innen. Finanziert wurde der Betrieb über die angeschlossene Gastronomie, Stadtgarten-Restaurant und Biergarten, ein Modell, das weit über Deutschland hinaus Aufmerksamkeit fand.

Heute zählt der Stadtgarten Köln zu den international anerkannten europäischen Spielstätten für aktuelle und improvisierte Musik. Das amerikanische Magazin Down Beat führt ihn regelmäßig in seinen Übersichten; mehrfach wurde er mit dem Spielstättenprogrammpreis des Bundes APPLAUS ausgezeichnet, unter anderem 2016 als „Spielstätte des Jahres". 2022 folgte der Deutsche Jazzpreis in derselben Kategorie. Über 400 Veranstaltungen aus allen Bereichen des aktuellen Musiklebens finden dort jährlich statt. Das internationale Renommee beruht vor allem auf dem hohen Anteil anspruchsvoller, experimenteller Programme.

Ein Programmauftrag dieser Art ist auf verlässliche öffentliche Unterstützung angewiesen. Zum 30. Geburtstag im September 2016 eröffnete sich diese Perspektive: In Kooperation zwischen der Stadt Köln und dem Land NRW wird die Programmarbeit deutlich verbessert, und der Stadtgarten Köln wird ab 2017 sukzessive zu einem „Europäischen Zentrum für Jazz und Aktuelle Musik" ausgebaut – mit dem Ziel, zu einem der führenden Musikzentren Europas zu werden.

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