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Anna Serierse, Sebastian Mattebo, Teis Semey, Jan Alexander, Duy Luong, Karl-F. Degenhardt, LOFT, Storm before the calm
Foto: Jan Alexander’s Storm Before The Calm © Jana Rodenbusch

LOFT

Jan Alexander’s Storm Before The Calm

Anna Serierse - Gesang Sebastian Mattebo - Altsaxophon Teis Semey - E-Gitarre Jan Alexander - Piano, Rhodes Duy Luong - Bass Karl-F. Degenhardt - Schlagzeug

(english: see below)

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Jede Situation bedarf einer Perspektive. Der Reiz mancher besteht in der Gewissheit, dass sie endlich sind. Anticipating the calm will make you cherish the storm. Doch was, wenn der Sturm andauert? Was, wenn die ersehnte Ruhe nicht eintritt?

Nach der Veröffentlichung des 2023 erschienenen Albums Storm Before The Calm hat Jan Alexander mit seiner Band die akustische Vision des Projekts in den letzten Jahren maßgeblich weiterentwickelt. Alexanders wichtigstes künstlerisches Anliegen als Bandleader ist es, die Persönlichkeiten der einzelnen Musiker:innen bestmöglich zur Geltung zu bringen. In seiner Musik arbeitet er oft mit ungeraden Taktarten, dies macht seine Stücke aber weder abgehoben noch sperrig. Sie sind zuweilen komplex, aber dank ihrer melodischen Qualitäten überaus hörenswert.

In seinem Projekt vereint Alexander einige der spannendsten musikalischen Newcomer:innen ganz Europas. Alle bringen dabei ihre eigenen, individuellen Handschriften ein, die sich im Zusammenspiel gegenseitig hervorragend ergänzen. Die eher instrumental angelegte Rolle der Sängerin Anna Serierse trifft auf das punk-beeinflusste, konventionsbrechende Gitarrenspiel von Teis Semey, während Sebastian Mattebos konsequent melodiefokussiertes Spiel einen verbindenden Gegenpol schafft. Duy Luong am Bass und Karl Degenhardt am Schlagzeug begegnen den vielschichtigen Kompositionen unterdessen mit einer spielerischen Leichtigkeit, sie brechen die Stücke bewusst auf und schaffen so Raum für spontane Interaktion.

https://www.jan-alexander.com/stormbeforethecalm Klingt so: https://www.youtube.com/watch?v=KcXmiTilf4M  
Anna Serierse - voice Sebastian Mattebo - alto saxophone Teis Semey - electric guitar Jan Alexander - piano, Rhodes Duy Luong - bass Karl-F. Degenhardt - drums

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Every situation calls for a perspective. Part of the appeal of some lies in the certainty that they are finite. Anticipating the calm will make you cherish the storm. But what happens if the storm continues? What if the longed-for calm never arrives?

Since the release of the 2023 album Storm Before The Calm, Jan Alexander and his band have significantly developed the project's acoustic vision over the past few years. Alexander's most important artistic concern as a bandleader is to bring out the personalities of the individual musicians as best as possible. In his music he often works with odd time signatures, yet this makes his pieces neither esoteric nor unwieldy. They are at times complex, but thanks to their melodic qualities, thoroughly rewarding to listen to.

In this project, Alexander brings together some of the most exciting musical newcomers from across Europe. Each contributes their own individual voice, which complement one another beautifully in the interplay. Singer Anna Serierse's more instrumentally conceived role meets the punk-influenced, convention-breaking guitar playing of Teis Semey, while Sebastian Mattebo's consistently melody-focused playing creates a connecting counterpoint. Meanwhile, Duy Luong on bass and Karl Degenhardt on drums approach the multi-layered compositions with a playful lightness, deliberately breaking the pieces open to create space for spontaneous interaction.

https://www.jan-alexander.com/stormbeforethecalm  
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Spielstätte:

LOFT

Das LOFT im Kölner Stadtteil Ehrenfeld ist genau das, was der Name verspricht: ein großräumiges Loft in der obersten Etage einer ehemaligen Parfümfabrik. Seit 1989 hat die musikalische Avantgarde dort ihr Zuhause und für Jazzstudierende ist es Szenetreffpunkt und Versuchslabor zugleich.

In dieser Zeit hat sich der Ort zu einer geschätzten Bühne für improvisierte und zeitgenössische Musik sowie Jazz mit nationaler und internationaler Ausstrahlung entwickelt. Die meisten Kölner Jazzmusiker:innen, die in den letzten drei Jahrzehnten überregional in Erscheinung getreten sind, haben hier ihre ersten Karriereschritte gemacht, darunter Nils Wogram, Hayden Chisholm, Angelika Niescier, Frank Gratkowski, Robert Landfermann, Pablo Held und Sebastian Sternal.

Kölner Triennale, WDR und Deutschlandfunk veranstalten im LOFT Konzerte und Aufnahmen; fünfmal war das Haus beim Moers Festival zu Gast. Der eigene Verlag 2ndFloor veröffentlicht Aufnahmen, über 1.000 im LOFT-Tonstudio entstandene Live- und Studioproduktionen sind auf anderen Labels erschienen. Getragen von 2ndFloor e. V. und dem Kollektiv jungesloft kommt der Ort auf über 200 Veranstaltungen im Jahr.

Instrumente auf Spitzenniveau – etwa ein Steinway D-Flügel –, ein professionelles Tonstudio mit mehrfach ausgezeichneten Tonmeister:innen und die besondere Atmosphäre haben zahlreiche prominente Gäste angezogen, von Lee Konitz, Steve Lacy und Peter Brötzmann bis Kurt Rosenwinkel, Marilyn Crispell und Jim Black. Der Schwerpunkt der Programmarbeit liegt jedoch auf der Förderung der Kölner Musiker:innen.

Seit 2009 erhält das LOFT jährlich die Spielstättenprogrammprämie NRW, die insbesondere die Nachwuchsförderung honoriert. 2016 nahm der britische Guardian es in seine Liste der zehn besten Jazzclubs Europas auf. Beim Deutschen Jazzpreis wurde es 2021 und 2023 als „Club/Spielstätte des Jahres" ausgezeichnet.

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