LOFT
Jarry Singla & Pratik Shrivastav: The Third Space | live recording
(english: see below)
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Der deutsch-indische Pianist und Harmoniumspieler Jarry Singla und der indische Sarod-Virtuose Pratik Shrivastav öffnen Klangräume. Die Geschichte dieser außergewöhnlichen Zusammenarbeit begann in den vibrierenden Straßen von Mumbai, wo Jarry Singla sich 2013 für sechs Monate auf die musikalische Suche nach einem „third space“ begab – einem dritten Raum jenseits musikalischer Traditionen und vielbeschrittener „Fusion-Pfade“. Mit dem gefeierten Sarod-Virtuosen Pratik Shrivastav fand er einen kongenialen Partner. Was als musikalisches Experiment begann, hat sich zu einer tiefen künstlerischen Freundschaft entwickelt, die seit mehr als einem Jahrzehnt auf renommierten Bühnen wie dem Düsseldorf Festival, dem Sendesaal des Hessischen Rundfunks oder dem Lille Piano(s) Festival begeistert.
Bereits 2017 erkannte die Neue Zürcher Zeitung das Besondere an dieser Verbindung: "Was sich hier ereignet, ist eine Begegnung … , die weit mehr bedeutet als die so respektvolle Verbeugung, mit der der Sitar-Virtuose Ravi Shankar und der Geiger Yehudi Menuhin ein - damals wichtiges! - Zeichen der Verständigung setzten. Hier werden nicht nur Höflichkeiten ausgetauscht. Es geht ums Lebendige. Die kontemplative, zyklische Welt der Ragas stößt auf die dynamische Welt des Jazz und amalgamiert sich mit ihr … eine Musik, die uns durch ihre Fremdheit ebenso fasziniert wie durch ihre Schönheit, Insistenz und Energie. … Mystische Reflexion und modernes Vorwärtsdrängen werden hier in eins gedacht … Wir lauschen fasziniert: So kann das Verschmelzen von Kulturen gelingen." Mit THE THIRD SPACE präsentieren sich Jarry Singla und Pratik Shrivastav nun erstmals als Duo. Hier ein Klavierindividualist und Grenzgänger zwischen den Kulturen, der musikalische Konventionen hinterfragt und musikalische Grenzen neu denkt. Dort ein in der nordindischen Tradition tief verwurzelter, innovativer Klangforscher, der die Gabe besitzt „out-of-the-box“ zu denken und den silbrig-singenden Ton seiner Sarod in völlig neue Kontexte stellt. Ein Klavier, das hypnotische Teppiche aus Rhythmus und Melodie webt. Eine Sarod, die die meditative Tiefe indischer Ragas transzendiert. Zwei Stimmen, die eine gemeinsame Geschichte erzählen – mal introspektiv und schwebend, mal rhythmisch komplex und mitreißend. THE THIRD SPACE lädt dazu ein, Musik als eine universelle Sprache zu verstehen, die Grenzen überwindet..
Spielstätte:
LOFT
Das LOFT im Kölner Stadtteil Ehrenfeld ist genau das, was der Name verspricht: ein großräumiges Loft in der obersten Etage einer ehemaligen Parfümfabrik. Seit 1989 hat die musikalische Avantgarde dort ihr Zuhause und für Jazzstudierende ist es Szenetreffpunkt und Versuchslabor zugleich.
In dieser Zeit hat sich der Ort zu einer geschätzten Bühne für improvisierte und zeitgenössische Musik sowie Jazz mit nationaler und internationaler Ausstrahlung entwickelt. Die meisten Kölner Jazzmusiker:innen, die in den letzten drei Jahrzehnten überregional in Erscheinung getreten sind, haben hier ihre ersten Karriereschritte gemacht, darunter Nils Wogram, Hayden Chisholm, Angelika Niescier, Frank Gratkowski, Robert Landfermann, Pablo Held und Sebastian Sternal.
Kölner Triennale, WDR und Deutschlandfunk veranstalten im LOFT Konzerte und Aufnahmen; fünfmal war das Haus beim Moers Festival zu Gast. Der eigene Verlag 2ndFloor veröffentlicht Aufnahmen, über 1.000 im LOFT-Tonstudio entstandene Live- und Studioproduktionen sind auf anderen Labels erschienen. Getragen von 2ndFloor e. V. und dem Kollektiv jungesloft kommt der Ort auf über 200 Veranstaltungen im Jahr.
Instrumente auf Spitzenniveau – etwa ein Steinway D-Flügel –, ein professionelles Tonstudio mit mehrfach ausgezeichneten Tonmeister:innen und die besondere Atmosphäre haben zahlreiche prominente Gäste angezogen, von Lee Konitz, Steve Lacy und Peter Brötzmann bis Kurt Rosenwinkel, Marilyn Crispell und Jim Black. Der Schwerpunkt der Programmarbeit liegt jedoch auf der Förderung der Kölner Musiker:innen.
Seit 2009 erhält das LOFT jährlich die Spielstättenprogrammprämie NRW, die insbesondere die Nachwuchsförderung honoriert. 2016 nahm der britische Guardian es in seine Liste der zehn besten Jazzclubs Europas auf. Beim Deutschen Jazzpreis wurde es 2021 und 2023 als „Club/Spielstätte des Jahres" ausgezeichnet.
Weitere Termine im LOFT:
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Henriette Eilertsen Trio
Norwegische Querflötistin mit ganz neuem Programm
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Cologne Jazzweek | Henriette Eilertsen Trio
Henriette Eilertsen - Flöte Torstein Slåen - Gitarre Øystein Aarnes Vik - Schlagzeug Konzertbeginn: ca. 21.00 Uhr
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Chaerin Im, Fabian Dudek & Chiquitamagic
KROM × CJW: europäisches Kollektiv aus jungen Musiker:innen.
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Cologne Jazzweek | Chaerin Im, Fabian Dudek & special guest: Chiquita Magic
Chaerin Im - Piano, Synthesizer Fabian Dudek - Saxophon, Wind Controller Chiquita Magic - Synthesizer Das Set ist Teil eines KROM-Kollektiv-Triplekonzerts: ca. 19:00 Uhr Chaerin Im & Fabian Dudek feat. Chiquita Magic ca. 20:00 Uhr Julia Sanjurjo ca. 21:00 Uhr Big Breeezy & the TOXIC TWINZ
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Cologne Jazzweek | Julia Sanjurjo – The Paul Motian Songbook
Julia Sanjurjo - Gesang Achim Kaufmann - Piano David Helm - Bass Das Set ist Teil eines KROM-Kollektiv-Triplekonzerts: ca. 19:00 Uhr Chaerin Im & Fabian Dudek feat. Chiquita Magic ca. 20:00 Uhr Julia Sanjurjo ca. 21:00 Uhr Big Breeezy & the TOXIC TWINZ
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Julia Sanjurjo – The Paul Motian Songbook
KROM × CJW: europäisches Kollektiv aus jungen Musiker:innen.
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Cologne Jazzweek | BIG BREEEZY & the TOXIC TWINZ
Fabian Dudek - Elektronik, Midisaxophon Alexander Parzhuber - Elektronik BIG BREEEZY - Sample Das Set ist Teil eines KROM-Kollektiv-Triplekonzerts: ca. 19:00 Uhr Chaerin Im & Fabian Dudek feat. Chiquita Magic ca. 20:00 Uhr Julia Sanjurjo ca. 21:00 Uhr Big Breeezy & the TOXIC TWINZ
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BIG BREEEZY & the TOXIC TWINZ
KROM × CJW: europäisches Kollektiv aus jungen Musiker:innen.
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Jan Alexander’s Storm Before The Calm
Anna Serierse - Gesang Sebastian Mattebo - Altsaxophon Teis Semey - E-Gitarre Jan Alexander - Piano, Rhodes Duy Luong - Bass Karl-F. Degenhardt - Schlagzeug
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double bill: Leif Berger Quintett & She's Analog
Leif Berger Quintett: Stefan Karl Schmid - Tenorsaxophon Fabian Dudek - Altsaxophon Felix Hauptmann - Piano Roger Kintopf - Bass Leif Berger - Schlagzeug She's Analog: Stefano Calderano - Gitarre, Sampler, Perkussion Luca Sguera - Piano, Prophet-Synthesizer, Perkussion Giovanni Iacovella - Schlagzeug, Live-Elektronik