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Lariza, LOFT
Foto: Lariza © Sophie Hegewald

LOFT

Lariza

Lena-Larissa Senge - Gesang, Synthesizer Lorenz Schönle - Saxophon, Flöte, EWI, Gesang Raissa Mehner - Gitarre, Elektronik, Gesang Duy Luong - Bass, Elektronik Lukas Schwegmann - Schlagzeug, Elektronik

Lena-Larissa Senge - Gesang, Synthesizer Lorenz Schönle - Saxophon, Flöte, EWI, Gesang Raissa Mehner - Gitarre, Elektronik, Gesang Duy Luong - Bass, Elektronik Lukas Schwegmann - Schlagzeug, Elektronik

(english: see below)

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Das Quintett Lariza um die Bandleaderin und Sängerin Lena-Larissa Senge (Deutscher Jazzpreis 2023 / Luah) webt mit intuitivem Gespür für Dynamik und Textur musikalische Erzählungen, die tief unter die Haut gehen. Mit Fingerspitzengefühl erschaffen die fünf Musiker*innen ausgefeilte Songs, denen eine unbeschwerte Leichtigkeit und gleichzeitig eine immense Tiefe und Resonanz innewohnt. Die Musiker*innen bedienen sich dabei ihrer Stimmen sowie einer Vielzahl von Instrumenten und Möglichkeiten der elektronischen Klangerzeugung und -verfremdung. Fließend wechseln sie ihre Rollen im Bandgefüge, gehen Verbindungen ein, lösen sich voneinander und treten solistisch hervor, um schon im nächsten Moment wieder eins zu werden mit dem farbenreichen Klanggewebe, das sie im gemeinsamen Spiel erschaffen.

https://www.lenasenge.com/projekte/lariza/

Auf dem Programm des heutigen Abends stehen Stücke der jüngsten Veröffentlichung Luminance, sowie neue Stücke. Luminance (Unit Records, 2024) führt in unberührte Landschaften und unergründliche Sphären. Jeder Song des neuen Albums der Band Lariza beschreibt eine eigene Welt voller Klang, Licht und Schatten. Melodien und Geräusche verschmelzen zu rätselhaften Formen, die Orte von scheinbar vollkommener Dunkelheit erleuchten. Vor dem inneren Auge erscheinen enge Räume und endlose Weiten, entstehen Gefühle von Einsamkeit und Hoffnung. Melodien drängen in das Bewusstsein, zart und doch kraftvoll. Ruhiges Glimmen verwandelt sich in tanzendes Feuer. Alles leuchtet. Mit dem neuen Album öffnet die Band ein Fenster zu ihrer künstlerischen Entwicklung der letzten Jahre und gewährt Einblicke in ihre eigene Version von Contemporary Jazz. Die Songs von Luminance handeln von Lebensmut („Morass”) und Zukunftsträumen („Altitude Angle”), von Entscheidungszwängen („In the Swirl”) und der Komplexität menschlicher Beziehungen („The Maze”). Auch gesellschaftliche Themen wie Klimaschutz und Emanzipation werden in Songs wie „White Lake” und „Agoraphobia” aufgegriffen. Der Albumtitel „Luminance” symbolisiert die innere Leuchtkraft und die positive Zuwendung zum Leben, die letztlich triumphiert.

Das neue Album der Band Lariza lädt dazu ein, dem Neuen unvoreingenommen gegenüberzutreten und im Unbekannten Freiräume für individuelle Interpretationen zu finden. Luminance ist ein Sinneserlebnis, das die Zuhörer:innen in eine Welt leuchtender Klänge entführt.

Klingt so: https://youtu.be/jQXTk_Q7Rg0

Lena-Larissa Senge - vocals, synthesizer Lorenz Schönle - saxophone, flute, EWI, vocals Raissa Mehner - guitar, electronics, vocals Duy Luong - bass, electronics Lukas Schwegmann - drums, electronics

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The Lariza Quintet, led by bandleader and singer Lena-Larissa Senge (2023 German Jazz Prize / Luah), weaves musical narratives that get right under your skin with an intuitive sense of dynamics and texture. With great sensitivity, the five musicians create sophisticated songs that possess a carefree lightness and, at the same time, immense depth and resonance. The musicians draw on their voices as well as a wide variety of instruments and techniques for electronic sound generation and manipulation. They fluidly shift their roles within the band’s structure, forming connections, breaking away from one another, and stepping forward as soloists - only to become one again in the very next moment with the richly colored tapestry of sound they create through their collective playing.

The evening's program features tracks from their latest release, Luminance, as well as new pieces. Luminance (Unit Records, 2024) leads listeners into untouched landscapes and unfathomable realms. Each song on Lariza’s new album depicts a world of its own, filled with sound, light, and shadow. Melodies and sounds merge into enigmatic forms that illuminate places of seemingly utter darkness. In the mind’s eye, confined spaces and endless expanses appear, evoking feelings of loneliness and hope. Melodies push their way into consciousness, delicate yet powerful. A quiet glow transforms into a dancing fire. Everything glows.

With their new album, the band opens a window onto their artistic development over the past few years and offers insights into their own take on contemporary jazz.

The songs on Luminance explore the courage to face life (Morass) and dreams of the future (Altitude Angle), the pressures of decision-making (In the Swirl), and the complexity of human relationships (The Maze). Social issues such as climate protection and emancipation are also addressed in songs like White Lake and Agoraphobia. The album title Luminance symbolizes inner radiance and a positive outlook on life, which ultimately triumphs.

Lariza’s new album invites listeners to approach the new with an open mind and to find space for individual interpretations within the unknown. Luminance is a sensory experience that transports listeners into a world of luminous sounds.

Weiterführender Link

Spielstätte:

LOFT

Das LOFT im Kölner Stadtteil Ehrenfeld ist genau das, was der Name verspricht: ein großräumiges Loft in der obersten Etage einer ehemaligen Parfümfabrik. Seit 1989 hat die musikalische Avantgarde dort ihr Zuhause und für Jazzstudierende ist es Szenetreffpunkt und Versuchslabor zugleich.

In dieser Zeit hat sich der Ort zu einer geschätzten Bühne für improvisierte und zeitgenössische Musik sowie Jazz mit nationaler und internationaler Ausstrahlung entwickelt. Die meisten Kölner Jazzmusiker:innen, die in den letzten drei Jahrzehnten überregional in Erscheinung getreten sind, haben hier ihre ersten Karriereschritte gemacht, darunter Nils Wogram, Hayden Chisholm, Angelika Niescier, Frank Gratkowski, Robert Landfermann, Pablo Held und Sebastian Sternal.

Kölner Triennale, WDR und Deutschlandfunk veranstalten im LOFT Konzerte und Aufnahmen; fünfmal war das Haus beim Moers Festival zu Gast. Der eigene Verlag 2ndFloor veröffentlicht Aufnahmen, über 1.000 im LOFT-Tonstudio entstandene Live- und Studioproduktionen sind auf anderen Labels erschienen. Getragen von 2ndFloor e. V. und dem Kollektiv jungesloft kommt der Ort auf über 200 Veranstaltungen im Jahr.

Instrumente auf Spitzenniveau – etwa ein Steinway D-Flügel –, ein professionelles Tonstudio mit mehrfach ausgezeichneten Tonmeister:innen und die besondere Atmosphäre haben zahlreiche prominente Gäste angezogen, von Lee Konitz, Steve Lacy und Peter Brötzmann bis Kurt Rosenwinkel, Marilyn Crispell und Jim Black. Der Schwerpunkt der Programmarbeit liegt jedoch auf der Förderung der Kölner Musiker:innen.

Seit 2009 erhält das LOFT jährlich die Spielstättenprogrammprämie NRW, die insbesondere die Nachwuchsförderung honoriert. 2016 nahm der britische Guardian es in seine Liste der zehn besten Jazzclubs Europas auf. Beim Deutschen Jazzpreis wurde es 2021 und 2023 als „Club/Spielstätte des Jahres" ausgezeichnet.

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Weitere Termine im LOFT: