LOFT
Lisa Kühnemann: Schiefsinn | Album Release-Konzert
Lisa Kühnemann - Gesang Philipp Brämswig - Gitarre Jakob Kühnemann - Bass Tim Dudek - Schlagzeug
(english: see below)
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Poetische Bilder, dunkle Vorahnungen und berührende Gedichte: Mit ihrem Album Schiefsinn präsentiert die Kölner Sängerin und Komponistin Lisa Kühnemann eine Sammlung persönlicher Songs zwischen Jazz und Pop, die gleichermaßen nach innen wie nach außen blicken. Kühnemanns Stimme bewegt sich irgendwo zwischen der Leichtigkeit von Minnie Riperton und der erzählerischen Intimität von Joni Mitchell. Sie singt mit Klarheit und Präsenz und besticht durch eine mühelose Höhe, deren Zartheit gleichzeitig kraftvoll wirkt. Während sie die Geschmeidigkeit ihrer Stimme auskostet, bleibt der Ausdruck stets direkt und authentisch. Gemeinsam mit Musikern aus dem Kölner Musikbiotop entsteht so ein lebendiger Bandsound, der zwischen Intimität und Energie pendelt und mit Verschrobenheit dem leichten Hang zum Schiefsinn treu bleibt.
Mit dem wuchtigen und zugleich beweglichen Klang der Band – bestehend aus Jakob Kühnemann, Philipp Brämswig, Tim Dudek und dem zwischen Portugal und Köln pendelnden Simon Seidl – entfaltet sich eine Platte, die verspielt mit Effekten jongliert und zugleich durch ihre Ehrlichkeit, Eleganz und emotionale Offenheit überzeugt. Zwischen improvisatorischen Momenten, poetischen Texten und klaren Songstrukturen entsteht eine Musik, die sich nicht eindeutig einordnen lässt und gerade darin ihren Reiz entfaltet.
Lisa Kühnemann studierte Jazz- und Popgesang an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Ihre musikalische Laufbahn führte sie durch verschiedene Ensembleprojekte und internationale Begegnungen mit Rhiannon, Theo Bleckmann und Martin Fondse, die ihren offenen musikalischen Ansatz bis heute prägen.
Lisa Kühnemann - vocals Philipp Brämswig - guitar Jakob Kühnemann - bass Tim Dudek - drums.
Poetic imagery, dark forebodings, and moving poems: With her album Schiefsinn, Cologne-based singer and composer Lisa Kühnemann presents a collection of personal songs that blend jazz and pop, looking both inward and outward. Kühnemann’s voice lies somewhere between the lightness of Minnie Riperton and the narrative intimacy of Joni Mitchell. She sings with clarity and presence, captivating listeners with effortless high notes whose delicacy is simultaneously powerful. While she savors the suppleness of her voice, her expression remains consistently direct and authentic. Together with musicians from the Cologne music scene, she creates a vibrant band sound that oscillates between intimacy and energy, remaining true to a slight penchant for eccentricity with a touch of quirkiness.
With the band’s powerful yet agile sound—comprising Jakob Kühnemann, Philipp Brämswig, Tim Dudek, and Simon Seidl, who divides his time between Portugal and Cologne—an album unfolds that playfully juggles effects while simultaneously winning listeners over with its honesty, elegance, and emotional openness. Amid improvisational moments, poetic lyrics, and clear song structures, a sound emerges that defies easy categorization—and it is precisely this quality that makes it so compelling.
Lisa Kühnemann studied jazz and pop vocals at the Cologne University of Music and Dance. Her musical career has taken her through various ensemble projects and international collaborations with Rhiannon, Theo Bleckmann, and Martin Fondse, which continue to shape her open-minded musical approach to this day.
Spielstätte:
LOFT
Das LOFT im Kölner Stadtteil Ehrenfeld ist genau das, was der Name verspricht: ein großräumiges Loft in der obersten Etage einer ehemaligen Parfümfabrik. Seit 1989 hat die musikalische Avantgarde dort ihr Zuhause und für Jazzstudierende ist es Szenetreffpunkt und Versuchslabor zugleich.
In dieser Zeit hat sich der Ort zu einer geschätzten Bühne für improvisierte und zeitgenössische Musik sowie Jazz mit nationaler und internationaler Ausstrahlung entwickelt. Die meisten Kölner Jazzmusiker:innen, die in den letzten drei Jahrzehnten überregional in Erscheinung getreten sind, haben hier ihre ersten Karriereschritte gemacht, darunter Nils Wogram, Hayden Chisholm, Angelika Niescier, Frank Gratkowski, Robert Landfermann, Pablo Held und Sebastian Sternal.
Kölner Triennale, WDR und Deutschlandfunk veranstalten im LOFT Konzerte und Aufnahmen; fünfmal war das Haus beim Moers Festival zu Gast. Der eigene Verlag 2ndFloor veröffentlicht Aufnahmen, über 1.000 im LOFT-Tonstudio entstandene Live- und Studioproduktionen sind auf anderen Labels erschienen. Getragen von 2ndFloor e. V. und dem Kollektiv jungesloft kommt der Ort auf über 200 Veranstaltungen im Jahr.
Instrumente auf Spitzenniveau – etwa ein Steinway D-Flügel –, ein professionelles Tonstudio mit mehrfach ausgezeichneten Tonmeister:innen und die besondere Atmosphäre haben zahlreiche prominente Gäste angezogen, von Lee Konitz, Steve Lacy und Peter Brötzmann bis Kurt Rosenwinkel, Marilyn Crispell und Jim Black. Der Schwerpunkt der Programmarbeit liegt jedoch auf der Förderung der Kölner Musiker:innen.
Seit 2009 erhält das LOFT jährlich die Spielstättenprogrammprämie NRW, die insbesondere die Nachwuchsförderung honoriert. 2016 nahm der britische Guardian es in seine Liste der zehn besten Jazzclubs Europas auf. Beim Deutschen Jazzpreis wurde es 2021 und 2023 als „Club/Spielstätte des Jahres" ausgezeichnet.
Weitere Termine im LOFT:
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Lorenz Kellhuber Trio
Lorenz Kellhuber - Piano, Felix Henkelhausen - Bass, Moritz Baumgärtner - Schlagzeug
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Lorenz Kellhuber Trio feat. Anna-Lena Schnabel
Lorenz Kellhuber - Piano, Felix Henkelhausen - Bass, Moritz Baumgärtner - Schlagzeug, very special guest:, Anna-Lena Schnabel - Saxophon
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Stefan Schultze: Piano+
Stefan Schultze - Piano, Player Piano & Digital Systems
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Tobias Hoffmann Trio | live recording
Tobias Hoffmann - Gitarre, Frank Schönhofer - Bass, Jan Philipp - Schlagzeug
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Finissage: Hyou Vielz – Der stille Chronist
Beginn: 11.30 Uhr, Ende: spätestens 13 Uhr
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Lariza
Lena-Larissa Senge - Gesang, Synthesizer, Lorenz Schönle - Saxophon, Flöte, EWI, Gesang, Raissa Mehner - Gitarre, Elektronik, Gesang, Duy Luong - Bass, Elektronik, Lukas Schwegmann - Schlagzeug, Elektronik
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Ein gemeinsamer Klang: Yaniel Matos & Radek Stawarz
Yaniel Matos - Violoncello, Piano, Stimme, Radek Stawarz - Violine
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Georg Graewe@70 - fifty years on record / day 01
Georg Graewe - Piano Solo, &, ACUTANCE:, Laura Strobl - Viola, Georg Graewe - Piano, Mark Sanders - Schlagzeug
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Georg Graewe@70 – fifty years on record / day 02
Georg Graewe - Piano Solo, &, ACUTANCE plus:, Frank Gratkowski - Klarinetten, Laura Strobl - Viola, Georg Graewe - Piano, Joe Williamson - Bass, Mark Sanders - Schlagzeug
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Bode · Zitt · Landfermann · Berger
Bruno Bode - Saxophon, Justin Zitt - Piano, Robert Landfermann - Bass, Leif Berger - Schlagzeug