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NICA live: Mount Meander feat. Auziņš, Leidinger, Jacobson, Sauerborn
Foto: Mount Meander © Malwa Grabowska (aka Hipermania)

Stadtgarten

NICA live: Mount Meander feat. Auziņš, Leidinger, Jacobson, Sauerborn

Kārlis Auziņš (saxophones) Lucas Leidinger (piano) Tomo Jacobson (double bass) Thomas Sauerborn (drums)

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Mount Meander ist ein transnationales Quartett mit Musikern, deren Wege sich einst in Kopenhagen kreuzten: dem lettischen Saxofonisten Kārlis Auziņš, dem deutschen Pianisten Lucas Leidinger, dem polnischen Bassisten Tomo Jacobson und dem deutschen Schlagzeuger Thomas Sauerborn.

Was 2015 als Aufnahmesession in einem Kopenhagener Studio begann, ist längst zu einer der langlebigsten Verbindungen im europäischen Jazz geworden. Nach dem gefeierten Debütalbum bei Clean Feed (2016) und dem Livemitschnitt Live in Berlin (2019) lässt sich die Band bewusst Zeit. Ganz im Sinne von NICA artist Sauerborn, der seine Projekte grundsätzlich auf lange Sicht und Kontinuität anlegt. Die nächste Veröffentlichung von Mount Meander ist für 2027 geplant; bis dahin überzeugt das Quartett mit seiner durch Erfahrung gewachsenen Stärke: vier individuell starke Stimmen zu einem Organismus einen und Melodien mit ruheloser Experimentierfreude verbinden.

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Spielstätte:

Stadtgarten

Mit dem ersten Konzert im neu erbauten Konzertsaal des Stadtgartens begann Mitte der 1980er-Jahre ein Programm, das es in Deutschland bis dahin nicht gab: ein unabhängiges, inhaltlich ausgerichtetes Konzertprogramm für aktuelle improvisierte Musik. Es orientierte sich weder an Zuschauer:innenzahlen noch an öffentlichen Subventionen, garantierte den Musiker:innen aber Mindestgagen und wurde professionell geführt. Ebenso wichtig waren die Rahmenbedingungen: ein akustisch optimal gestalteter, ebenerdig zugänglicher Konzertraum mit guten Voraussetzungen für Publikum und Künstler:innen. Finanziert wurde der Betrieb über die angeschlossene Gastronomie, Stadtgarten-Restaurant und Biergarten, ein Modell, das weit über Deutschland hinaus Aufmerksamkeit fand.

Heute zählt der Stadtgarten Köln zu den international anerkannten europäischen Spielstätten für aktuelle und improvisierte Musik. Das amerikanische Magazin Down Beat führt ihn regelmäßig in seinen Übersichten; mehrfach wurde er mit dem Spielstättenprogrammpreis des Bundes APPLAUS ausgezeichnet, unter anderem 2016 als „Spielstätte des Jahres". 2022 folgte der Deutsche Jazzpreis in derselben Kategorie. Über 400 Veranstaltungen aus allen Bereichen des aktuellen Musiklebens finden dort jährlich statt. Das internationale Renommee beruht vor allem auf dem hohen Anteil anspruchsvoller, experimenteller Programme.

Ein Programmauftrag dieser Art ist auf verlässliche öffentliche Unterstützung angewiesen. Zum 30. Geburtstag im September 2016 eröffnete sich diese Perspektive: In Kooperation zwischen der Stadt Köln und dem Land NRW wird die Programmarbeit deutlich verbessert, und der Stadtgarten Köln wird ab 2017 sukzessive zu einem „Europäischen Zentrum für Jazz und Aktuelle Musik" ausgebaut – mit dem Ziel, zu einem der führenden Musikzentren Europas zu werden.

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