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Elsa Johanna Mohr, Flávio Nunes, LOFT
Foto: Elsa Johanna Mohr & Flávio Nunes © Ferry Mohr

LOFT

Quartett Elsa & Flávio

Elsa Johanna Mohr - Gesang, Gitarre, Perkussion Flávio Nunes - Gitarre, Gesang André de Cayres - Bass Justus Mohr - Schlagzeug, Gesang

(english: see below)

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Mit ihrem neuen Album Em Julho nehmen die Sängerin Elsa Johanna Mohr und der Gitarrist Flávio Nunes ihr Publikum erneut mit auf eine musikalische Reise nach Brasilien. Die Aufnahmen entstanden im August 2025 und versammeln eine lebendige Mischung aus Klassikern der brasilianischen Musik und eigenen Kompositionen.

Stücke wie Água de Coco von Marcos Valle oder Tico-Tico no Fubá von Zequinha de Abreu treffen auf Songs von Künstler*innen wie Milton Nascimento oder Djavan. Darunter mischen sich Eigenkompositionen der Sängerin, etwa das Stück Beijo da Lua (dt. Kuss vom Mond), in dem von der besonderen Magie und Energie Brasiliens die Rede ist oder Jaguar in dem Mohr filigran auch die deutsche Sprache einarbeitet und das Erinnerungen an ihre Brasilienaufenthalte metaphorisch einfließen lässt. Die beiden Musiker*innen spielen seit sieben Jahren zusammen. Sie verbindet eine gemeinsame musikalische Sprache, mit der sie die brasilianische Lebenslust und die altbekannte Sehnsucht der Brasilianer*innen zum Ausdruck bringen möchten. Nach ihrem Debütalbum Passadinha, das 2023 im Rahmen der Reihe Jazz Thing Next Generation erschien, führen sie diese Zusammenarbeit auf Em Julho (Release: Juli 2026, Challenge Records) konsequent weiter – intim, warm und voller Lebensfreude. Der Titel steht dabei für ein Lebensgefühl: ein musikalischer Sommer, den man jederzeit hören kann und der Alltagsprobleme für einen Moment in den Hintergrund treten lässt – leicht, sonnig und voller Sehnsucht nach Meer, Wärme und Ferne. https://www.elsajohannamohr.de/ https://de.flavionunes.com/ https://andredecayres.com/ Klingt so: https://youtu.be/eEs_qtStBAA

Elsa Johanna Mohr - vocals, guitar, percussion Flávio Nunes - guitar, vocals André de Cayres - bass Justus Mohr - drums, vocals

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With their new album Em Julho, singer Elsa Johanna Mohr and guitarist Flávio Nunes once again take their audience on a musical journey to Brazil. Recorded in August 2025, the album brings together a vibrant mix of Brazilian music classics and original compositions.

Pieces such as Água de Coco by Marcos Valle or Tico-Tico no Fubá by Zequinha de Abreu meet songs by artists such as Milton Nascimento or Djavan. Interspersed among these are original compositions by the singer, including Beijo da Lua (Engl. Kiss of the Moon), which speaks of the special magic and energy of Brazil, and Jaguar, in which Mohr delicately incorporates the German language, weaving in memories of her time in Brazil through metaphor. The two musicians have been playing together for seven years. They share a common musical language with which they aim to express the Brazilian joie de vivre and the well-known longing — the saudade — of Brazilians. Following their debut album "Passadinha", released in 2023 as part of the Jazz Thing Next Generation series, they continue this collaboration on Em Julho (release: July 2026, Challenge Records) with consistency — intimate, warm and full of zest for life. The title stands for a feeling: a musical summer that can be listened to at any time, one that pushes everyday worries into the background for a moment — light, sunny and full of longing for the sea, warmth and distant shores.
Weiterführender Link

Spielstätte:

LOFT

Das LOFT im Kölner Stadtteil Ehrenfeld ist genau das, was der Name verspricht: ein großräumiges Loft in der obersten Etage einer ehemaligen Parfümfabrik. Seit 1989 hat die musikalische Avantgarde dort ihr Zuhause und für Jazzstudierende ist es Szenetreffpunkt und Versuchslabor zugleich.

In dieser Zeit hat sich der Ort zu einer geschätzten Bühne für improvisierte und zeitgenössische Musik sowie Jazz mit nationaler und internationaler Ausstrahlung entwickelt. Die meisten Kölner Jazzmusiker:innen, die in den letzten drei Jahrzehnten überregional in Erscheinung getreten sind, haben hier ihre ersten Karriereschritte gemacht, darunter Nils Wogram, Hayden Chisholm, Angelika Niescier, Frank Gratkowski, Robert Landfermann, Pablo Held und Sebastian Sternal.

Kölner Triennale, WDR und Deutschlandfunk veranstalten im LOFT Konzerte und Aufnahmen; fünfmal war das Haus beim Moers Festival zu Gast. Der eigene Verlag 2ndFloor veröffentlicht Aufnahmen, über 1.000 im LOFT-Tonstudio entstandene Live- und Studioproduktionen sind auf anderen Labels erschienen. Getragen von 2ndFloor e. V. und dem Kollektiv jungesloft kommt der Ort auf über 200 Veranstaltungen im Jahr.

Instrumente auf Spitzenniveau – etwa ein Steinway D-Flügel –, ein professionelles Tonstudio mit mehrfach ausgezeichneten Tonmeister:innen und die besondere Atmosphäre haben zahlreiche prominente Gäste angezogen, von Lee Konitz, Steve Lacy und Peter Brötzmann bis Kurt Rosenwinkel, Marilyn Crispell und Jim Black. Der Schwerpunkt der Programmarbeit liegt jedoch auf der Förderung der Kölner Musiker:innen.

Seit 2009 erhält das LOFT jährlich die Spielstättenprogrammprämie NRW, die insbesondere die Nachwuchsförderung honoriert. 2016 nahm der britische Guardian es in seine Liste der zehn besten Jazzclubs Europas auf. Beim Deutschen Jazzpreis wurde es 2021 und 2023 als „Club/Spielstätte des Jahres" ausgezeichnet.

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Weitere Termine im LOFT: