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Hans Peter Hiby, Thomas Heberer, Dieter Manderscheid, Frank Samba, Rhizome Park, LOFT
Foto: Rhizome Park 18.4.2024 @ LOFT © Peter Tümmers

LOFT

Rhizome Park: Hiby · Heberer · Manderscheid · Samba

Hans Peter Hiby - Saxophone Thomas Heberer - Trumpet Dieter Manderscheid - Bass Frank Samba - Drumset, Moog

Die vier Musiker von RHIZOME PARK verbindet ein im Verborgenen liegendes Wurzelnetzwerk. Sie spielten über Jahrzehnte - neben anderen musikalischen Aktivitäten - in jeweils unterschiedlichen Kombinationen und Stilistiken zusammen, z. B. Hiby/Manderscheid/Moholo, Frank Schulte "Switchbox", Tome XX, Brötzmann/Samba/Manderscheid, Tippett/Stabbins/Manderscheid/Samba u.v.a.; hier wieder gemeinsam in einer Besetzung.

Frank Samba: "Der wahre Ursprung unseres Ensembles reicht weit zurück, bis zum Herbst 1989, als Peter Brötzmann mit mir ein Duo-Konzert im Wuppertaler Forum Arrenberg spielte. Daraus entstand eine Zusammenarbeit mit ihm bis 2003, aus der mir als eher "studiertem Schlagzeuger" tiefe improvisatorische Erkenntnisse erwuchsen. Im Trio mit Dieter Manderscheid brachten wir ihn, vor unserer Westafrika-Tour, im Februar 1992 erstmals ins LOFT: Brötzmann's dortige Premiere! Über einzelne Events zu Brötzmanns Schaffen hinausgehend, möchte ich eine kontinuierliche Weiterbelebung des Genres in seinem Sinne fortführen, unter dieser Voraussetzung: ein jeder von uns hatte mit ihm über die Jahre persönlich zu tun."

Somit vereint alle Vier die Liebe zum improvisierten Jazz, in dem jeder von ihnen seinen eigenen Sound gefunden und weiterentwickelt hat.

http://www.thomasheberer.com/ https://www.hanspeterhiby.com/ https://www.dimand.de/  

 

 

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Spielstätte:

LOFT

Das LOFT im Kölner Stadtteil Ehrenfeld ist genau das, was der Name verspricht: ein großräumiges Loft in der obersten Etage einer ehemaligen Parfümfabrik. Seit 1989 hat die musikalische Avantgarde dort ihr Zuhause und für Jazzstudierende ist es Szenetreffpunkt und Versuchslabor zugleich.

In dieser Zeit hat sich der Ort zu einer geschätzten Bühne für improvisierte und zeitgenössische Musik sowie Jazz mit nationaler und internationaler Ausstrahlung entwickelt. Die meisten Kölner Jazzmusiker:innen, die in den letzten drei Jahrzehnten überregional in Erscheinung getreten sind, haben hier ihre ersten Karriereschritte gemacht, darunter Nils Wogram, Hayden Chisholm, Angelika Niescier, Frank Gratkowski, Robert Landfermann, Pablo Held und Sebastian Sternal.

Kölner Triennale, WDR und Deutschlandfunk veranstalten im LOFT Konzerte und Aufnahmen; fünfmal war das Haus beim Moers Festival zu Gast. Der eigene Verlag 2ndFloor veröffentlicht Aufnahmen, über 1.000 im LOFT-Tonstudio entstandene Live- und Studioproduktionen sind auf anderen Labels erschienen. Getragen von 2ndFloor e. V. und dem Kollektiv jungesloft kommt der Ort auf über 200 Veranstaltungen im Jahr.

Instrumente auf Spitzenniveau – etwa ein Steinway D-Flügel –, ein professionelles Tonstudio mit mehrfach ausgezeichneten Tonmeister:innen und die besondere Atmosphäre haben zahlreiche prominente Gäste angezogen, von Lee Konitz, Steve Lacy und Peter Brötzmann bis Kurt Rosenwinkel, Marilyn Crispell und Jim Black. Der Schwerpunkt der Programmarbeit liegt jedoch auf der Förderung der Kölner Musiker:innen.

Seit 2009 erhält das LOFT jährlich die Spielstättenprogrammprämie NRW, die insbesondere die Nachwuchsförderung honoriert. 2016 nahm der britische Guardian es in seine Liste der zehn besten Jazzclubs Europas auf. Beim Deutschen Jazzpreis wurde es 2021 und 2023 als „Club/Spielstätte des Jahres" ausgezeichnet.

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Weitere Termine im LOFT: