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Rodrigo Amado The Bridge
Foto: Rodrigo Amado Quartett © Geert Vandepoele

Stadtgarten

Rodrigo Amado The Bridge

Rodrigo Amado (tenor saxophone) Alexander von Schlippenbach (piano) Ingebrig Håker Flaten (bass) Gerry Hemingway (drums)

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Rodrigo Amado gilt weithin als einer der bedeutendsten europäischen Improvisatoren der aktuellen Szene. In diesem Quartett versammelt er drei seiner stärksten langjährigen Vorbilder, die alle selbst herausragende Persönlichkeiten sind: den deutschen Meisterpianisten Alexander von Schlippenbach, den norwegischen Kontrabass-Virtuosen Ingebrigt Håker Flaten und den legendären amerikanischen Schlagzeuger Gerry Hemingway.

Für Amado bedeutet diese Band eine tiefgehende Auseinandersetzung mit seinen eigenen prägenden Wurzeln. Mit Schlippenbach, Håker Flaten und Hemingway an seiner Seite hat er den perfekten Rahmen, um die klassischen Elemente zu erforschen, die er als Grundlage seiner Reise als Musiker betrachtet – ein Impuls, der teils aus ihm selbst, teils aus der Geschichte stammt. Wie der US-Kritiker Stuart Broomer schrieb: „Amado ist ein aufstrebender Meister einer großen Tradition, was mit jeder neuen Aufnahme oder jedem neuen Auftritt deutlicher wird.“

Dies ist ein Quartett, dessen Name – abgesehen von einer direkten Hommage an Sonny Rollins – eine Brücke zwischen verschiedenen Sprachen, Hintergründen und Generationen darstellt, die alle durch Improvisation vereint sind.

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Spielstätte:

Stadtgarten

Mit dem ersten Konzert im neu erbauten Konzertsaal des Stadtgartens begann Mitte der 1980er-Jahre ein Programm, das es in Deutschland bis dahin nicht gab: ein unabhängiges, inhaltlich ausgerichtetes Konzertprogramm für aktuelle improvisierte Musik. Es orientierte sich weder an Zuschauer:innenzahlen noch an öffentlichen Subventionen, garantierte den Musiker:innen aber Mindestgagen und wurde professionell geführt. Ebenso wichtig waren die Rahmenbedingungen: ein akustisch optimal gestalteter, ebenerdig zugänglicher Konzertraum mit guten Voraussetzungen für Publikum und Künstler:innen. Finanziert wurde der Betrieb über die angeschlossene Gastronomie, Stadtgarten-Restaurant und Biergarten, ein Modell, das weit über Deutschland hinaus Aufmerksamkeit fand.

Heute zählt der Stadtgarten Köln zu den international anerkannten europäischen Spielstätten für aktuelle und improvisierte Musik. Das amerikanische Magazin Down Beat führt ihn regelmäßig in seinen Übersichten; mehrfach wurde er mit dem Spielstättenprogrammpreis des Bundes APPLAUS ausgezeichnet, unter anderem 2016 als „Spielstätte des Jahres". 2022 folgte der Deutsche Jazzpreis in derselben Kategorie. Über 400 Veranstaltungen aus allen Bereichen des aktuellen Musiklebens finden dort jährlich statt. Das internationale Renommee beruht vor allem auf dem hohen Anteil anspruchsvoller, experimenteller Programme.

Ein Programmauftrag dieser Art ist auf verlässliche öffentliche Unterstützung angewiesen. Zum 30. Geburtstag im September 2016 eröffnete sich diese Perspektive: In Kooperation zwischen der Stadt Köln und dem Land NRW wird die Programmarbeit deutlich verbessert, und der Stadtgarten Köln wird ab 2017 sukzessive zu einem „Europäischen Zentrum für Jazz und Aktuelle Musik" ausgebaut – mit dem Ziel, zu einem der führenden Musikzentren Europas zu werden.

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