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SONIQ meets Marie Daniels
Foto: SONIQ © Volker Beushausen

Stadtgarten

SONIQ meets Marie Daniels

Marie Daniels (vocals) Christina Fuchs (saxophone) Jarry Singla (piano) Ramesh Shotham (percussion)

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Seit zehn Jahren steht das Künstlerkollektiv SONIQ für musikalische Begegnungen über kulturelle Grenzen hinweg. In dieser Zeit haben sie 13 sehr unterschiedliche Programme initiiert, erarbeitet und performt. Gegründet von der Saxofonistin Christina Fuchs, dem Pianisten Jarry Singla und dem Perkussionisten Ramesh Shotham, verbindet SONIQ Einflüsse aus Jazz, zeitgenössischer Musik, Improvisation, Folk, Elektronik und Klangtraditionen zu einem lustvollen Sound der Kulturen der Welt.

Zum Jubiläum trifft SONIQ nun auf die Kölner Sängerin Marie Daniels, die ihrerseits in den Kollektiven hilde, PENG e.V. und The Dorf & Umland in NRW arbeitet und mit ihrer außergewöhnlichen Stimme und Offenheit für improvisierte und experimentelle Musik neue Klangräume eröffnet. In „SONIQ meets Marie Daniels“ entstehen intensive musikalische Dialoge voller Überraschungen, Energie und atmosphärischer Schönheit – fernab von Genregrenzen und doch unmittelbar zugänglich.

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Spielstätte:

Stadtgarten

Mit dem ersten Konzert im neu erbauten Konzertsaal des Stadtgartens begann Mitte der 1980er-Jahre ein Programm, das es in Deutschland bis dahin nicht gab: ein unabhängiges, inhaltlich ausgerichtetes Konzertprogramm für aktuelle improvisierte Musik. Es orientierte sich weder an Zuschauer:innenzahlen noch an öffentlichen Subventionen, garantierte den Musiker:innen aber Mindestgagen und wurde professionell geführt. Ebenso wichtig waren die Rahmenbedingungen: ein akustisch optimal gestalteter, ebenerdig zugänglicher Konzertraum mit guten Voraussetzungen für Publikum und Künstler:innen. Finanziert wurde der Betrieb über die angeschlossene Gastronomie, Stadtgarten-Restaurant und Biergarten, ein Modell, das weit über Deutschland hinaus Aufmerksamkeit fand.

Heute zählt der Stadtgarten Köln zu den international anerkannten europäischen Spielstätten für aktuelle und improvisierte Musik. Das amerikanische Magazin Down Beat führt ihn regelmäßig in seinen Übersichten; mehrfach wurde er mit dem Spielstättenprogrammpreis des Bundes APPLAUS ausgezeichnet, unter anderem 2016 als „Spielstätte des Jahres". 2022 folgte der Deutsche Jazzpreis in derselben Kategorie. Über 400 Veranstaltungen aus allen Bereichen des aktuellen Musiklebens finden dort jährlich statt. Das internationale Renommee beruht vor allem auf dem hohen Anteil anspruchsvoller, experimenteller Programme.

Ein Programmauftrag dieser Art ist auf verlässliche öffentliche Unterstützung angewiesen. Zum 30. Geburtstag im September 2016 eröffnete sich diese Perspektive: In Kooperation zwischen der Stadt Köln und dem Land NRW wird die Programmarbeit deutlich verbessert, und der Stadtgarten Köln wird ab 2017 sukzessive zu einem „Europäischen Zentrum für Jazz und Aktuelle Musik" ausgebaut – mit dem Ziel, zu einem der führenden Musikzentren Europas zu werden.

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