LOFT
VERSCHOBEN: DRA
Christopher Dell - Vibraphon Christian Ramond - Bass Felix Astor - Schlagzeug
(english: see below)
DAS KONZERT MUSS AUF EINEN NOCH FESTZULEGENDEN TERMIN IM NEUEN JAHR VERSCHOBEN WERDEN.
DRA ist ein einzigartiges Forschungsensemble der zeitgenössischen Musik, das sich auf die Erforschung des Rhythmischen konzentriert. In den 25 Jahren ihres Arbeitens haben DRA ein bedeutendes, in der Musikwelt intensiv diskutiertes Werk geschaffen. 1998 begannen Christopher Dell (Vibraphon, Komposition), Christian Ramond (Bass) und Felix Astor (Schlagzeug) eine völlig eigenständige Weise des Arbeitens zu entwickeln. Diese Arbeit besteht aus sogenannten Programmen, die sich wiederum aus einzelnen Werken zusammensetzen. Drei bislang existierende Programme spiegeln einen kontinuierlichen Prozess wider, dessen Verfahren in der Verbindung von multiplen musikalischen Logiken, Erfahrungen und Praktiken besteht. Operativ richtet sich der Prozess auf das Schaffen von Matrizes, die die ausdauernde Untersuchung neuer Möglichkeiten der performativen Verbindung zwischen musikalischen Strukturen erlauben. Einem solchen Denken in Strukturen ist über die Jahre ein einzigartiges Experimentalsystem erwachsen. Dessen Matrix wirkt in zwei Richtungen: einerseits provozieren die strukturellen Sets von DRA die permanente Erweiterung ihrer eigenen Spielpraxis. Andererseits wirken die Erfahrungen der Spielpraxis des Ensembles in die Öffnung der kompositionalen Strukturen hinein. In diesem Sinn sind überraschende metrische Modulation, feingliedrige Verästelung, faszinierende rhythmische Überlagerung und intensive Verkörperung die Schlüsselwörter, wenn es um den Form und den Inhalt von DRAs Arbeit geht.
https://www.christopher-dell.de/en/projects/dra-2/
Das Ensemble, das für das Goethe Institut gefeierte Tourneen in der ganzen Welt absolvierte erhielt 2001 den Jazz Art Award, Musik des 21. Jahrhunderts. Im Jahr 2008 wurde DRA von dem wegweisenden Komponisten George Lewis an die renommierte Columbia University eingeladen. Laut Lewis präsentiert Christopher Dell mit DRA eine "einzigartige Mischung aus Komposition, Improvisation, Kommunikation und komplexen metrischen Modulationen, die sein tiefes Engagement für organisatorische Studien widerspiegeln.""Voller Dichte und Wahrheit." Hans- Jürgen Linke, Frankfurter Rundschau
"Unglaublich." Uli Olshausen, Frankfurter Allgemeine Zeitung "Voller Ideen und Meisterhaftigkeit" Django Bates "Drive mit Kraft und Geschwindigkeit" Jim Santella, Cadence, U.S.A "... starke Spieler, ständig faszinierend, ..." Jon Andrews, Downbeat, U.S.A. 2001 "Future of the smallest Form", jazz4ever records (longlist Preis der Deutschen Schallplattenkritik) Klingt so: https://youtu.be/Hw22vZPQqqsChristopher Dell - vibraphone Christian Ramond - bass Felix Astor - drums
THE CONCERT MUST BE POSTPONED TO A YET TO BE DETERMINED DATE IN THE NEW YEAR.
DRA toured extensively, among others for the German Goethe Institute in Brazil, Uruguay, Czech Republic, Mexico and U.S.A. It received the JazzArtAward in 2002.
At the time of the release “Future Of The Smallest Form”, the famous critic Ulrich Olshausen wrote in the Frankfurter Allgemeine Zeitung of 26 October 2001 under the headline “Air from three lungs. Gary Burton looks back, Christopher Dell looks forward” the following: “…. In the case of Christopher Dell, one can also speak of descendants – one generation further on. The German vibraphonist would be hard to imagine without the challenging technical standards that Burton set for the world, especially as he studied with Burton and the American wrote the liner notes for Dell’s first record under his own name in 1992. What Dell does with these suggestions on his new CD is hard to believe. He uses big words to describe his concept. There is talk of the “manifesto of a new positioning in structuralist jazz”, of “innovative and vital fluidity” and the “exhaustion of what is possible in the musical space of classical trio playing”. Amazingly enough, everything is true. Others also compose complicated, twelve-tone themes with difficult changes of meter. In this trio, however, all the pieces are organized in a sequence of incessant, small-scale, highly complex structural changes. The improvisations are short but frequent and interlock irritatingly with the themes. Traditions bubble up as typical jazz phrasings up to swing, which can also sound song-like or like Dizzy Gillespie’s “Salt Peanuts”. Without question, these are highly conceptual compositions, but the confident, precise, casual flow and the technical qualities of the playing sensualize the music into a new kind of construct. The interplay of the trio – Christian Ramond (bass), Felix Astor (drums) – is the result of “three years of intensive research work”: this breathing of a body on three lungs is unprecedented. Of course, the “future of the smallest form” will not look like this: The rest of the world would have to try too hard.“
„Full of density and truth. “ Hans- Jürgen Linke, Frankfurter Rundschau
„unbelievable.“ Dr. Uli Olshausen, Hessischer Rundfunk
„Full of ideas and mastery“ Django Bates
„Drive with power and speed“ Jim Santella, Cadence, U.S.A
„… a strong player, constantly intriguing,…“ Jon Andrews, Downbeat, U.S.A.
Spielstätte:
LOFT
Das LOFT im Kölner Stadtteil Ehrenfeld ist genau das, was der Name verspricht: ein großräumiges Loft in der obersten Etage einer ehemaligen Parfümfabrik. Seit 1989 hat die musikalische Avantgarde dort ihr Zuhause und für Jazzstudierende ist es Szenetreffpunkt und Versuchslabor zugleich.
In dieser Zeit hat sich der Ort zu einer geschätzten Bühne für improvisierte und zeitgenössische Musik sowie Jazz mit nationaler und internationaler Ausstrahlung entwickelt. Die meisten Kölner Jazzmusiker:innen, die in den letzten drei Jahrzehnten überregional in Erscheinung getreten sind, haben hier ihre ersten Karriereschritte gemacht, darunter Nils Wogram, Hayden Chisholm, Angelika Niescier, Frank Gratkowski, Robert Landfermann, Pablo Held und Sebastian Sternal.
Kölner Triennale, WDR und Deutschlandfunk veranstalten im LOFT Konzerte und Aufnahmen; fünfmal war das Haus beim Moers Festival zu Gast. Der eigene Verlag 2ndFloor veröffentlicht Aufnahmen, über 1.000 im LOFT-Tonstudio entstandene Live- und Studioproduktionen sind auf anderen Labels erschienen. Getragen von 2ndFloor e. V. und dem Kollektiv jungesloft kommt der Ort auf über 200 Veranstaltungen im Jahr.
Instrumente auf Spitzenniveau – etwa ein Steinway D-Flügel –, ein professionelles Tonstudio mit mehrfach ausgezeichneten Tonmeister:innen und die besondere Atmosphäre haben zahlreiche prominente Gäste angezogen, von Lee Konitz, Steve Lacy und Peter Brötzmann bis Kurt Rosenwinkel, Marilyn Crispell und Jim Black. Der Schwerpunkt der Programmarbeit liegt jedoch auf der Förderung der Kölner Musiker:innen.
Seit 2009 erhält das LOFT jährlich die Spielstättenprogrammprämie NRW, die insbesondere die Nachwuchsförderung honoriert. 2016 nahm der britische Guardian es in seine Liste der zehn besten Jazzclubs Europas auf. Beim Deutschen Jazzpreis wurde es 2021 und 2023 als „Club/Spielstätte des Jahres" ausgezeichnet.
Weitere Termine im LOFT:
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Cologne Jazzweek | Henriette Eilertsen Trio
Henriette Eilertsen - Flöte Torstein Slåen - Gitarre Øystein Aarnes Vik - Schlagzeug Konzertbeginn: ca. 21.00 Uhr
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Henriette Eilertsen Trio
Norwegische Querflötistin mit ganz neuem Programm
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Cologne Jazzweek | Chaerin Im, Fabian Dudek & special guest: Chiquita Magic
Chaerin Im - Piano, Synthesizer Fabian Dudek - Saxophon, Wind Controller Chiquita Magic - Synthesizer Das Set ist Teil eines KROM-Kollektiv-Triplekonzerts: ca. 19:00 Uhr Chaerin Im & Fabian Dudek feat. Chiquita Magic ca. 20:00 Uhr Julia Sanjurjo ca. 21:00 Uhr Big Breeezy & the TOXIC TWINZ
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Chaerin Im, Fabian Dudek & Chiquitamagic
KROM × CJW: europäisches Kollektiv aus jungen Musiker:innen.
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Cologne Jazzweek | Julia Sanjurjo – The Paul Motian Songbook
Julia Sanjurjo - Gesang Achim Kaufmann - Piano David Helm - Bass Das Set ist Teil eines KROM-Kollektiv-Triplekonzerts: ca. 19:00 Uhr Chaerin Im & Fabian Dudek feat. Chiquita Magic ca. 20:00 Uhr Julia Sanjurjo ca. 21:00 Uhr Big Breeezy & the TOXIC TWINZ
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Julia Sanjurjo – The Paul Motian Songbook
KROM × CJW: europäisches Kollektiv aus jungen Musiker:innen.
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Cologne Jazzweek | BIG BREEEZY & the TOXIC TWINZ
Fabian Dudek - Elektronik, Midisaxophon Alexander Parzhuber - Elektronik BIG BREEEZY - Sample Das Set ist Teil eines KROM-Kollektiv-Triplekonzerts: ca. 19:00 Uhr Chaerin Im & Fabian Dudek feat. Chiquita Magic ca. 20:00 Uhr Julia Sanjurjo ca. 21:00 Uhr Big Breeezy & the TOXIC TWINZ
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BIG BREEEZY & the TOXIC TWINZ
KROM × CJW: europäisches Kollektiv aus jungen Musiker:innen.
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Jan Alexander’s Storm Before The Calm
Anna Serierse - Gesang Sebastian Mattebo - Altsaxophon Teis Semey - E-Gitarre Jan Alexander - Piano, Rhodes Duy Luong - Bass Karl-F. Degenhardt - Schlagzeug
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double bill: Leif Berger Quintett & She's Analog
Leif Berger Quintett: Stefan Karl Schmid - Tenorsaxophon Fabian Dudek - Altsaxophon Felix Hauptmann - Piano Roger Kintopf - Bass Leif Berger - Schlagzeug She's Analog: Stefano Calderano - Gitarre, Sampler, Perkussion Luca Sguera - Piano, Prophet-Synthesizer, Perkussion Giovanni Iacovella - Schlagzeug, Live-Elektronik