Stadtgarten | Initiative Kölner Jazz Haus e.V.

NICA live: Beha // Volkmann present Miriam Elhajli solo // Witch 'n' Monk


„Authentisch, von Herzen und aufrichtig“, so begeht Miriam Elhajli den Weg, der sie zu ihrem eigenen, unverwechselbaren Sound an Stimme und Gitarre geführt hat. Die Sängerin, Komponistin und Improvisatorin lebt und arbeitet in New York und ist auch als Forscherin an der Association for Cultural Equity tätig. Einer gemeinnützigen Organisation, die sich der Erforschung und Bewahrung von Musik, Tanz und mündlichen Traditionen widmet. Viele Sommer ihrer Kindheit verbrachte Elhajli in Venezuela, sang dort mit ihrer Großmutter und wurde zudem durch verschiedene Lebensstationen von irischer, britischer und schottischer Folk-Musik geprägt. „Ich fühle mich immer zu dem hingezogen, was sich lebendig anfühlt, und es spielt keine Rolle, welches Idiom die Musik hat, es zählt nur, wie lebendig sie sich für mich anfühlt", so Elhajli, die ihr Debüt „Observations“ 2020 auf dem von ihr gegründeten Independent-Label Numina Records veröffentlichte. Zur Einstimmung auf Miriam Elhajli’s Solo-Set sei „Caramba / Shula“ von ihrem zuletzt veröffentlichten Livealbum „Live At Noguchi“ empfohlen. Herzerwärmend.

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Witch 'n' Monk ist das Duo des kolumbianischen Flötisten Mauricio Velasierra und der britischen Sopranistin und Gitarristin Heidi Heidelberg. Durch die Kombination verschiedenster Instrumente - traditionelle lateinamerikanische Flöten, unkonventioneller Gesang, E-Gitarre und maßgeschneiderte Elektronik - kreieren sie einen Sound, der ganz und gar ihr eigener ist. Das Duo hat eine kompromisslose, neue musikalische Sprache aus Komposition und Improvisation entwickelt, die sich fließend zwischen den Formen bewegt. Radikal manipulierte Flöten, anarchischer Soprangesang und analoge Elektronik mischen sich mit einem Jazz-Punk-Gitarren-Bass-Hybrid. Ihr letztes Album „Witch 'n' Monk“ aus dem Jahr 2020 wurde von John Zorns Label Tzadik Records veröffentlicht und von The Guardian zum „Contemporary Album of the Month“ gekürt sowie mit dem Deutschen Kritikerpreis in der Kategorie Crossover ausgezeichnet.

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Die Konzertreihe "NICA live" bietet Gestaltungsfreiraum für zehn aktuell geförderte NICA artists: Sophie Emilie Beha, Marlies Debacker, Ray Lozano, Fabian Dudek, Kira Hummen, Theresia Philipp, Stefan Schönegg, Laura Totenhagen, Luise Volkmann und Rebekka Salomea Ziegler.

NICA artist development bietet herausragenden Musiker:innen aus Nordrhein-Westfalen, die im Bereich Jazz und aktuelle Musik arbeiten, eine Plattform für künstlerische Profilierung und Professionalisierung ihrer Karrieren. Das im Europäischen Zentrum für Jazz und aktuelle Musik am Stadtgarten Köln angesiedelte und durch das Land finanzierte Künstler:innen-Förderprogramm besteht seit 2019.

Besetzung

  • Miriam Elhajli, Heidi Heidelberg vocals, guitar
  • Mauricio Velasierra flute

Konzerte in der Spielstätte

17

Stadtgarten | Initiative Kölner Jazz Haus e.V.

17.04.2026, 20:00 Uhr

Jonas & JAKI: Linley Marthe

18

Stadtgarten | Initiative Kölner Jazz Haus e.V.

18.04.2026, 20:00 Uhr

Jazz at JAKI: BUNT

19

Stadtgarten | Initiative Kölner Jazz Haus e.V.

19.04.2026, 18:00 Uhr

Svante Söderqvist THE ROCKET

20

Stadtgarten | Initiative Kölner Jazz Haus e.V.

20.04.2026, 18:00 Uhr

Manfred Schoof 90 - „The Young Old Friends“ & special guests

21

Stadtgarten | Initiative Kölner Jazz Haus e.V.

21.04.2026, 20:00 Uhr

Peter Evans solo

23

Stadtgarten | Initiative Kölner Jazz Haus e.V.

23.04.2026, 20:00 Uhr

The Consistency Of Destruction

24

Stadtgarten | Initiative Kölner Jazz Haus e.V.

24.04.2026, 20:00 Uhr

Uri Caine Trio

25

Stadtgarten | Initiative Kölner Jazz Haus e.V.

25.04.2026, 20:00 Uhr

Jazz at JAKI: Matthias Schwengler – Soulcrane feat. Denis Gäbel

26

Stadtgarten | Initiative Kölner Jazz Haus e.V.

26.04.2026, 18:00 Uhr

corto.alto

27

Stadtgarten | Initiative Kölner Jazz Haus e.V.

27.04.2026, 20:00 Uhr

NICA live: ZEVRA feat. Niloufar Shiri, Matthew Rayals, Fan-Qi Wu, Jonas Engel

Spielstätte

Stadtgarten | Initiative Kölner Jazz Haus e.V.

Als wir vor über 35 Jahren das erste Konzert im damals neu erbauten Konzertsaal des Stadtgartens veranstalteten, hatten wir bestenfalls eine Ahnung von dem, was auf uns zukommen würde. Unsere Idee war, etwas zu machen, was es bis dahin in unserem Land noch nicht gab: Ein unabhängiges Konzertprogramm mit aktueller improvisierter Musik, das inhaltlich ausgerichtet war und weder nach Zuschauerzahlen ...